Vöhrum 2018 – Was ist denn in der Gartenstraße los?

Alle Plätze, Einfahrten ausgenommen, sind mit parkten Autos belegt. Ein alltägliches Bild in der Gartenstrape

Anwohner der Gartenstraße ärgern sich: die Straßenreinigung kann auf einer Seite nicht erfolgen. Grund sind Dauerparker. Mitarbeiter/innen aus den umliegenden Geschäften nutzen die Fläche. Das Ordnungsamt sieht nicht ein, dass ein Schild her muss mit Parkverbot zu Reinigungszeiten. Überall geht das, nur hier nicht!

Die Gartenstraße gehört zum traditionellen Ortskern von Vöhrum, sie mündet unweit der evangelischen Kirche in die Kirchvordener Straße und ist ganz typisch für eine ganz normale Dorfstraße. Das besondere: es gibt reichlich Anlässe für Unmut der Anwohner.

Grund sind Dauerparker am Straßenrand, einerseits sind es Anwohner, seit Mai 2017 zum überwiegenden Teil aber auch Mitarbeiter der Geschäfte und Dienstleister von nebenan. Soweit noch kein großes Problem, aber, was ist, wenn die Straßenreinigung anrückt? Mindestens auf einer Seite der Straße ist Reinigung aussichtslos, die ist zugeparkt. Verkehrsrüpel? Nein, das nicht, schließlich ist das  Parken hier ohne Einschränkung erlaubt. Wäre doch schön, wenn man den PKW-Benutzern einen Hinweis auf ein Parkverbot zu Reinigungszeiten geben würde. So etwas gibt es normalerweise an fast allen Straßen der Stadt  – auch Vöhrum als Ortsteil ist im Allgemeinen so ausgestattet – aber nicht in der Gartenstraße.  Verantwortlich für solche Maßnahmen ist das Ordnungsamt, das vom Ortsbürgermeister und auch von Anwohnern in dieser Sache deutlich aufgefordert wurde, aktiv zu werden.

Die – offizielle- Antwort in der Ortsratssitzung am 6.12.18, überbracht von der Ortsbetreuerin lautete, dass das Amt es ablehne, eine „Überprüfung der Überprüfung“ vorzunehmen. Was das heißen soll, schien selbst der Überbringerin der Nachricht peinlich zu sein! Hier plazt doch allen der Kragen, die die Situation seit über einem Jahr kennen: die Straße kann auf einer Seite nicht gereinigt werden – Gebühren dazu sind aber von den Anliegern zu leisten.

„Was hat die Gartenstraße, was andere Straßen nicht haben?“ Fragte Dirk Franz, Ortsbürgermeister in der Sitzung mit Kopfschütteln. Bloße Sturheit vom Ordnungsamt, Schlägt die Bürokratie zu, wiehert der Amtsschimmel oder versteht man im Amt nicht, worum es geht? Helfen würde ja vielleicht ein Blick auf die Lage vor Ort, siehe auch Foto!

Ist es denn wirklich zu viel verlangt, wenn sich das Amt um die Belange der Anwohner kümmert? Parken ja, aber Straßenreinigung unmöglich? Wie erklärt man es, wenn die Reinigungskosten anfallen, die Leistung aber nicht erbracht werden kann?

Ein kleines Schild mit dem nötigen Zusatz (z.B. …am x. Dienstag von 8.00 bis 12.00 Uhr…) könnte ja das Dilemma lösen. Zuviel verlangt?

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