Vöhrum: Verkehrssituation im Ort soll verbessert werden

Die SPD-Ortsratsfraktion regte Schutzstreifen für Radfahrer und Tempo-30-Zone an - CDU möchte wieder Zebrastreifen Mit der Verkehrssituation in den Bereichen Kirchvordener Straße sowie Burgdorfer Straße sind viele Vöhrumer unzufrieden. Während der jüngsten Ortsratssitzung wurde darüber nun ausgiebig gesprochen, die SPD hatte zwei Anträge eingebracht, die einstimmig zur Weiterleitung an die Stadt beschlossen wurden.

 

Die Ortsdurchfahrt von der Burgdorfer Straße bis zur Pelikanstraße wird von vielen Menschen, speziell Fußgängern und Radfahrern als schwierig bis gefährlich eingeschätzt. Das muss sich ändern

Vorausgegangen war bereits Anfang November eine Bürgerversammlung zum Thema „Ortsdurchfahrt“ unter der Leitung des Ortsbürgermeisters Dirk Franz (SPD); zu der alle betroffenen Anlieger eingeladen wurden. Diese war mit mehr als 50 Vöhrumern gut besucht und zeugte von dem lebhaften Interesse und der Betroffenheit der Anwohner.

Bürger hatten sich immer wieder darüber beklagt, dass die Ortsdurchfahrt von der Kirchvordener Straße bis zur Burgdorfer Straße zu Verunsicherungen bei Fußgängern und Radfahrern führe. Gemütlich geht es hier nun wirklich nicht zu. Schwere LKW´s und viele PKW´s passieren diese Strecke. Insbesondere während der Hauptverkehrszeit ist es ein Risiko, wenn man über die Straße gehen möchte. Beklagt wird, dass sichere Übergänge für Fußgänger fehlen und auf den Fußwegen sich Radfahrer drängen, die aus Vorsicht von der Straße dorthin flüchten. Eltern von Schulkindern trauen sich nicht mehr, ihre Kinder mit dem Fahrrad zur Schule zu schicken, wenn Sie diesen Weg nehmen müssen.

„Die Bürgerinnen und Bürger berichteten uns von teils haarsträubenden Erlebnissen auf unserer Ortsdurchfahrt und machten Verbesserungsvorschläge“, fasste der Vöhrumer SPD-Fraktionsvorsitzende Maik Meyer das damalige Ergebnis zusammen. Dabei ging es beispielsweise um zu hohe Geschwindigkeiten der Autofahrer oder um erwähnte Fahrradfahrer und dadurch eventuell gefährdete Fußgänger.

Die Sozialdemokraten destillierten aus dieser Gemengelage nun zwei Anträge: So soll die Kirchvordener Straße im Bereich des neuen Nahversorgerzentrums zur Tempo-30-Zone werden, außerdem soll es im Zuge der Ortsdurchfahrt Schutzstreifen für den Radverkehr geben. „Gerade auch der Schulweg von Schülerinnen und Schülern, die oft das Fahrrad nutzen, sollte ein stückweit sicherer werden“, begründete Meyer den SPD-Vorstoß.

Im Jahre 2016 habe es eine Veränderung in der Straßenverkehrsordnung in Bezug auf 30er-Zonen gegeben, die eine entsprechende Einrichtung vor Seniorenheimen – wie eben an der Kirchvordener Straße – und Kindereinrichtungen erleichtere. „Die Einrichtung einer solchen Zone würde weniger Gefahrenpotenzial, Lärm und Umweltbelastung für unsere Ortschaft bedeuten“, sagte Meyer.

In diesem Zusammenhang erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Ingo Reinhardt, dass er eine Anfrage an den Peiner Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) zur Wiederherstellung des Zebrastreifens vor dem ehemaligen Pfarrhaus in der Kirchvordener Straße gestellt habe. „Bei einer Tempo-30-Zone sehe ich eine gute Möglichkeit, den Zebrastreifen wieder anzubringen so der Christdemokrat abschließend.

Der Ortsbürgermeister drängt in Zusammenarbeit mit der Verwaltung auf zeitnahe Umsetzung und bleibt wegen der Umsetzung am Ball. Schließlich schränken Gefährdungen oder Unsicherheit die Qualität unserer Ortschaften ein, deshalb muss die Verkehrssituation unbedingt verbessert werden.