Königsfrühstück in Vöhrum – Ortsbürgermeister Dirk Franz dankt den Vereinen und berichtet über Erreichtes und nächste Vorhaben

Zum Königsfrühstück des Vöhrumer Schützenfestes hielt Dirk Franz eine viel beachtete, unterhaltsame und informative Rede. Für alle, die nicht dabei sein konnten, wird hier der Redetext veröffentlicht. Leider kann der Text nicht mit dem Charm des persönlich vorgetragenen Wortlautes mithalten, aber eben doch einen Eindruck geben.

Dirk Franz hielt zum Königsfrühstück eine viel beachtete Rede

Allgemeine Begrüßung

Begrüßung der Ehrengäste

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, ich möchte kurz auf einen Abschnitt Ihrer Rede eingehen:

Ein Schützenfest hat tatsächlich etwas mit dem Begriff Heimat zu tun.

Heimat ist ja kein Ort – Heimat ist ein Gefühl!

Nämlich das Gefühl, dazu zu gehören!

Dort zu sein, wo man verstanden wird – wo man gemocht und als Mensch angenommen wird.

Wenn dem so ist, dann haben wir alle auch eine Verantwortung für alle diejenigen, die noch nicht so lange in Vöhrum wohnen. Wir sind dann mitverantwortlich dafür, wie schnell sich Neubürger in unserem Dorf, in unserer Gemeinschaft angenommen und damit „heimisch“ fühlen. Also, dass alle, die es wollen zu einer oder einem von uns werden können!

Deshalb sind auch aktive Vereine so wichtig: Sei es die Arminia mit ihren vielen Angeboten, einen Sport zu betreiben, seien es die Schützengilde, die Junggesellen oder auch unser Heimat- und Kulturverein oder all die anderen, die ich hier gar nicht alle im Einzelnen aufzählen kann.

An diesem Punkt möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Vöhrumer Vereinen für ihre Arbeit für die Gemeinschaft herzlich zu danken. Ihr macht einen tollen Job!

Natürlich danke ich an diesen Stellen auch all jenen unter uns, die sich für das Gemeinwohl einsetzen ohne in einem Verein aktiv zu sein.

Nun möchte ich noch einiges aus der Arbeit des Ortsrates berichten:

In der letzten Zeit konnten wir einige Projekte erfolgreich beenden:

Da wäre der Supermarkt, der nach vielen Jahren mit zum Teil schwierigen Verhandlungen endlich in diesem Jahr eröffnet werden konnte. Den größten Teil dieser Arbeit hatte ja noch der alte Ortsrat, dem ich an dieser Stelle noch einmal dafür danken möchte!

Ein weiteres Vorhaben war die Entwicklung eines Neubaugebietes. Auch da gab es einige Schwierigkeiten und damit Verzögerungen. Aber nun ist es soweit: In diesem Jahr kann mit dem Bauen begonnen werden!

Die Erweiterung der Hainwaldschule zur Ganztagsschule sollte uns eigentlich auch nicht mehr beschäftigen, mit der Einschulung der neuen Erstklässler ist unsere Hainwaldschule eine offene Ganztagsschule.

Aber! An einer Ganztagsschule muss ein Mittagessen angeboten werden, dafür braucht die Schule eine Mensa! Und die ist dummerweise nicht rechtzeitig fertig geworden. Dies liegt unter anderem, wie ich erfahren habe, an der offensichtlich guten Auftragslage im Baugewerbe, die dazu führt, dass Ausschreibungen für Bauabschnitte nicht immer erfolgreich sind und deshalb erneut ausgeschrieben werden muss. Das kostet Zeit.

Hier danke ich dem Kollegium der Hainwaldschule für ihre Geduld, mit der sie Baulärm und entstehende Belästigungen während des nun schon so lange andauernden Ausbaus ertragen. Vielen Dank, liebe Kolleginnen und Kollegen.

(Wenn Sie diesen Dank bitte in Ihr Kollegium tragen, Frau Jegenhorst)

Da die Mensa noch nicht fertig ist, gibt es im Alltag Einschränkungen bei der Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses. An Tagen, an denen die Schülerinnen und Schüler der Hainwaldschule essen, kann das DGH erst ab etwa 14.00 Uhr genutzt werden. Aber es ist ja ein Ende absehbar, mit dem Bau der Mensa ist dann alles wieder gut!

Kommen wir zu dem, was vor uns liegt!

Im Rahmen der Dorfentwicklung wird sich der Ortsrat auch der Ortsdurchfahrt widmen. Hier gab es schon einige Anregungen und Ideen, die Bürger an uns herangetragen haben. Zurzeit lassen wir prüfen, welche Rechtsvorschriften wir einhalten müssen und gegen Ende September planen wir dann eine Bürgerversammlung zum Thema „Ortsdurchfahrt“.

Außerdem müssen wir uns dringend Gedanken machen über die weitere Entwicklung unseres Ortes! Und zwar vorrangig im Innenbereich! Unser erklärtes Ziel war es ja tatsächlich, Bebauungslücken innerhalb des Ortes zu schließen. Doch wie wir an einigen schon entstehenden Neubauten erkennen können, besteht die Notwendigkeit, Vorgaben über die Gestaltung zukünftiger Bebauungen zu machen. Daran werden wir im Ortsrat arbeiten.

Im Herbst müssen wir mit allen Vereinen besprechen, wie es mit dem Osterfeuer in Vöhrum weitergehen soll. Bedauerlicherweise musste es ja in diesem Frühjahr ausfallen, weil die freiwillige Feuerwehr aus gut nachvollziehbaren Gründen nicht mehr bereit war, als alleiniger Veranstalter zu fungieren! Durch die Initiative des Ortsratsmitgliedes Dr. Reinhardt gab es eine Alternativveranstaltung, zu der jedoch nicht öffentlich geladen werden konnte. Es war eine gelungene Veranstaltung. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank dafür!

Für das nächste und alle folgenden Jahre müssen wir gemeinsam überlegen, wie und wo wir zukünftig ein Osterfeuer für alle Vöhrumer Bürgerinnen und Bürger veranstalten können.

Für Ideen und Anregungen sind wir da sehr dankbar.

Ich habe nur einige der Vorhaben im Ortsrat angesprochen, es liegen natürlich noch viel mehr Aufgaben an, das würde jedoch den Zeitrahmen sprengen.

Einen Blick in die weitere Zukunft will ich dennoch tun:

Im Jahre 1022 wird Vöhrum 1000 Jahre alt. Dazu soll die Ortschronik ergänzt und fortgeschrieben werden. Noch in diesem Monat beginnen wir mit ersten Vorüberlegungen, weitere Planungen müssen und werden folgen.

So, damit will ich es bewenden lassen.

Ich danke an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, die dieses schöne Fest ermöglichen und wünsche allen ein weiterhin schönes Fest!