Supermarkt und Drogerie kommen am 18. Mai

Die Neubauten von Supermarkt und Drogeriemarkt stehen – aber uns fehlt noch etwas! Lang erwartet hat das neue Einkaufszentrums in Vöhrum seine Tore geöffnet Endlich ist es soweit, dass der Supermarkt, die Drogerie und der Impiss zugänglich sind und die Praxisräume des Zahnarztes in der Kirchvordener Straße bezogen wurden. Auch die Arbeiten an der Straße sollen bald der Vergangenheit angehören.

Dirk Franz, will aus Vöhrums Ortskern mehr machen
So stellt sich der Anblick aus der Sicht der Planer dar. Endlich ist es auch so entstanden.

Das Areal sieht gefällig und modern aus und bereichert Vöhrum, wie man auf dem Modell der Planer sehen kann. Das Bild der aktuellen Baustelle lässt schon ahnen, wie es werden wird, wenn erst einmal das Leben dort pulsiert.

 

Ein Einkaufszentrum mitten im Ort ist praktisch, leicht zu erreichen und kann mit großem Angebot aufwarten. Das wird vielen gefallen. Nach den Vorstellungen des Ortsbürgermeisters Dirk Franz muss an dieser zentralen Lage mehr getan werden, dass ein wirklich sehenswerter Ortskern entsteht. Mit dem neuen Bürgerhaus war ja schon ein Anfang gemacht.

Der Unterschied zwischen den Neubauten und der früheren Gewerbebrache wird umso deutlicher, wenn man sich das Bild von früher wieder vor Augen führt. Und heute ist auch die Kirche wieder zu sehen, wenn man aus Richtung Burgdorfer Straße kommt.

Damit soll es aber nicht genug sein, denn die Überlegungen von Dirk Franz gehen weiter. Der sich anschließende Dorfpark mit seinem Eingang von der Kirchvordener Straße versteckt sich zu sehr hinter Bäumen, Sträuchern und Hecken. In diesem Zustand ist das kein schöner Anblick von der Straßenseite her, zumal der Zugang nur relativ schmal ist. Wer die Örtlichkeit nicht kennt, vermutet hier keinen Park, die Anlage wird schlicht übersehen. Es wird Zeit, den Dorfpark aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. „Mir schwebt vor, dass die Sträucher zum Teil verschwinden und so Blick und Weg freimachen. Das Ganze muss einladend wirken. Um so etwas zu erreichen, müssen natürlich Fachleute heran. Damit ließe sich eine Verbindung zu den neu entstandenen Flächen des Einkaufszentrums und den renovierten Gebäuden herstellen.“ meint Ortsbürgermeister Dirk Franz. Die SPD-Fraktion im Ortsrat wird sich dafür stark machen.

 

So schön die Ansicht daneben auf die großen Kastanien vor dem ehemaligen Rathaus auch ist, der Blick dahinter zeigt ein verlassenes, vernachlässigtes Gebäude. Das passt nicht in das Bild von einem attraktiven Kern in Vöhrum.

Aktuell sieht es so aus, dass die Stadt Peine die Liegenschaft an einen Privatmann verkaufen will. Der potentielle Investor stellte während der Verhandlungen sein Konzept für die künftige Nutzung vor. Danach soll aus dem ehemaligen Rathaus ein Wohnhaus werden. Die Fassade wird nach seiner Vorstellung so geändert, dass sie ihrem ursprünglichen Aussehen wieder nahekommt.

Mit der Umsetzung ist es aber längst noch nicht so weit. Auch hier gilt offenbar „gut Ding will Weile haben“, denn der ursprüngliche Bebauungsplan hat eine Wohnbebauung verboten. Zunächst musste daher erst einmal eine Änderung dieses Planes in die Wege geleitet werden. Das ist passiert, der Antrag für die Änderung liegt vor und es schließt sich die vorgeschriebene „frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden“ an. So will es der Gesetzgeber. Wahrscheinlich wird es bis nach den Sommerferien dauern, bis diese Änderung beschlossen wird. Erst dann kann der Interessent am ehemaligen Rathaus mit Umbau und Renovierungen loslegen.

Dirk Franz äußert sich dazu: „Wenn alles so umgesetzt wird, wie auf dem Entwurf des potentiellen Bauherren, dann wird das zukünftige Wohnhaus das Ortsbild an dieser Stelle verschönern“.