Der neue Hakemann mit aktuellen Themen 2016

Liebe Vöhrumer, da ich um die gute Verbreitung des Hackemanns weiß, möchte ich diese nutzen, um als Bürgermeister der Stadt dem scheidenden Ortsbürgermeister Ewald Werthmann zu danken. Ewald Werthmann ist mit Vöhrum seit seiner Geburt verbunden und hat sich als Ortsbürgermeister für diese Ortschaft stark gemacht wo immer sich eine Chance bot.

Mit einem herzlichen Dankeschön an Ewald Werthmann wird die Leistung des Vöhrumers gewürdigt
Dirk Franz engagierte sich bisher als Vorsitzender der SPD-Franktion im Ortsrat und möchte als Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters seine Erfahrungen einbringen
Endlich: es geht voran mit den Bauarbeiten im Ortskern von Vöhrum
Anne Langeheine erläutert die Vorhaben der SPD speziell für Eixe
Ulli Heninger hat sich mit viel Ausdauer dafür eingesetzt, dass der Spielplatz kommt. Jetzt haben die Kleinen endlich "ihr Revier" und die Eltern freut es

Die Ergebnisse von Bürgerhaus ( einschließlich Gründung des Heimat- und Kulturvereins ) über Schulneubau ( mit Ganztagsschule ) bis zum gerade entstehenden Nahversorger können sich wahrlich sehen lassen.

Ewald ist durchsetzungsstark ohne seine Mitstreiter an die Seite zu drücken. Er hat als Ortsbürgermeister der mit Abstand größten Ortschaft unserer Stadt mit Augenmaß und Weitblick die Interessen von Vöhrum im Blick gehabt.

Als Bürgermeister darf ich sagen, dass ich mit ihm in den zehn Jahren gemeinsamen Wirkens kein einziges Mal aneinander geraten bin, dass wir immer ein ausgesprochen gutes Miteinander gepflegt haben und alle aufkommenden Probleme geräuschlos hinter den Kulissen lösen konnten. Das ist in der Politik alles andere als selbstverständlich und sicher auch der Tatsache zu verdanken, dass die Chemie zwischen uns gestimmt hat.

Von daher spreche ich Ewald Werthmann, auch wenn die Verabschiedung ja noch bevorsteht, meinen Dank aus für das in und für Vöhrum Geleistete und gleichzeitig den persönlichen Dank für die exzellente Zusammenarbeit.

Ich bedauere, dass er nicht weitermachen will, akzeptiere aber seine Gründe.

Michael Kessler

Es wird gebaut in Vöhrum!

 

Zur Zeit bestimmen in Vöhrum viele Bauzäune das Bild. Neben privaten Bauvorhaben sind es die großen Baustellen, die das Interesse der Vöhrumer Bevölkerung wecken. Allerdings auch manches Mal für Unmut sorgen.

So stöhnten Anlieger der Kirchvordener Straße über die überaus starke Staubentwicklung beim Abriss der alten Gebäude auf der Baustelle des neuen Nahversorgers. An einigen Tagen mussten die Arbeiten aus diesem Grund gestoppt werden und konnten erst nach dem Wässern des Bauschutts wieder aufgenommen werden. Mittlerweile ist der Schutt komplett zerkleinert worden. Er wurde zum großen Teil in den Unterbau des geplanten Supermarktes eingebaut. In den letzten Tagen ist der Baugrund vorbereitet worden, wenn die Ver- und Entsorgungsleitungen gelegt sind, kann die Bodenplatte gegossen werden. Der ursprünglich vorgesehene Eröffnungstermin noch in diesem Jahr wird jedoch kaum zu halten sein. „Wir freuen uns, dass es endlich wieder einen großen Einkaufsladen in Vöhrum gibt.“ Diese Aussage hört man trotz der Belästigungen durch die Baumaßnahmen häufig im Ort.

Auch im Neubaugebiet geht es nun zügig weiter: Die Erschließung der Grundstücke ist in vollem Gange. Hier sorgte die zeitweise Sperrung der wenigen zur Verfügung stehenden Parkplätze zeitweise für Unmut. Dies geschah laut Auskunft der Baufirma vorsorglich! Die Firma wollte nicht riskieren, dass schwere Baustellenfahrzeuge die PKW der Anlieger beschädigen. Mittlerweile ist auf dem Hainwaldweg nichts mehr abgesperrt und sogar die Namen für die Straßen stehen schon fest. (s. Bericht aus dem Ortsrat). Die fast 300 Bewerberinnen und Bewerber für die zum Verkauf stehenden 50 Bauplätze wurden mittlerweile angeschrieben und sollen nun ihren Bauwillen bekräftigen. Während der Radtour des Ortsvereins der SPD ging Dirk Franz auf die übergroße Nachfrage ein: „Wir haben uns schon während der Erarbeitung unseres Wahlprogramms intensive Gedanken über die weitere Entwicklung Vöhrums gemacht. Aus diesem Grund arbeiten auch mehrere Mitglieder unseres Ortsvereins in den Arbeitsgruppen zur Dorfentwicklung mit.“

Nur wenige Schritte vom Neubaugebiet entfernt findet sich die dritte Großbaustelle im Ort: An der Hainwaldschule wird das Gebäude baulich auf die inklusive Beschulung von Kindern ausgerichtet. Der Anbau mit den barrierefreien Klassen- und Fachräumen ist fast fertig. Im Zuge dieser Arbeiten wird das alte Hauptgebäude thermisch isoliert. Hier stöhnen Lehrer und Schüler über die mit den Baumaßnahmen verbundenen Belästigungen. Aber der Ausbau ist notwendig und es konnten nicht alle Maßnahmen in den Ferien beendet werden.

Im folgenden Jahr will die Hainwaldschule zur offenen Ganztagsschule werden. Damit die Schule erfolgreich ganztags arbeiten kann, wird eine Mensa benötigt. Diese soll neben der Sporthalle der Schule entstehen. Die Mitteilung der Stadtverwaltung, dass die Mensa auch als allgemeiner Versammlungsraum dienen soll, sorgte auf der letzten Ortsratssitzung für Unruhe! „Was wird dann aus dem Dorfgemeinschaftshaus?“ fragten einige besorgte Zuhörer. Hier wies der Fraktionssprecher der SPD im Ortsrat, Dirk Franz auf den Ortsratsbeschluss hin, demzufolge das DGH saniert wird, wenn der Ausbau der Grundschule beendet ist. „Kinder sind unsere Zukunft, deshalb haben wir sie „vorgelassen“. Der Ortsrat hat sich einstimmig für den vorrangigen Ausbau der Schule entschieden und die Sanierung des DGH aufgeschoben, aber nicht aufgehoben!“

Diese Baumaßnahmen und Bauplanungen zeigen, dass wir uns gut auf die Zukunft vorbereiten“, so der Bürgermeisterkandidat Franz.

Aus dem Ortsrat

Straßennamen: In der letzten Ortsratssitzung wurde die Benennung der Planstraßen im Neubaugebiet kontrovers diskutiert. Die in der Vorlage vorgeschlagenen Namen waren nicht mehrheitsfähig. Der Fraktionssprecher der SPD, Dirk Franz führte an, dass die zukünftigen Bewohner Straßennamen bräuchten, die leicht verständlich und gut aussprechbar sind. So schlug er statt Groten-Vorden-Weg den Namen „Zur alten Dorfstätte“ vor. Dieser Name ist an eine Bezeichnung in alten Grenzkarten aus dem 18. Jahrhundert angelehnt. Der Name „Zum Knickteich“ wurde ebenfalls mehrheitlich abgelehnt. Diese Bezeichnung nimmt Bezug auf einen Teich, den es früher im Bereich der Feldhalle  in 300 Meter Entfernung westlich des Baugebietes gab. Hier merkte Dirk Franz an, dass dieser Name dann doch eher für eine zukünftige Erweiterung des Neubaugebietes vorgehalten werden sollte und schlug stattdessen den Namen „Zum Hopfengarten“ vor. Auch diese Bezeichnung findet sich in alten Flurkarten in unmittelbarer Nähe des Baugebietes wieder. Allein der Straßenname „Am Heerbruch“ fand die Zustimmung der SPD-Fraktion und der Vertreterin der Grünen, Katharina Ruschitschka und blieb wie in der Vorlage.

Weiterhin beantragte die SPD-Fraktion die Aufstellung einer Informationstafel in unmittelbarer Nähe der Ausgrabungen, um so die Ergebnisse der archäologischen Untersuchung zu präsentieren.

 

Raummiete im Bürgerhaus

Ausgelöst durch eine Nachfrage des Vorsitzenden des DRK Vöhrum Horst Hanse diskutierte der Ortsrat erneut über die Nutzerordnung des Bürgerhauses. Strittiger Fall war der Gedächtnistrainingkurs des Roten Kreuzes. Hier zahlen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Teilnahmegebühr. Laut Nutzerordnung führt dies dazu, dass eine Raummiete gezahlt werden muss. Der anwesende Horst Hanse erhielt die Gelegenheit, hier aufzuklären: Die Gebühr war keine Gebühr im eigentlichen Sinne sondern eine Kostenerstattung für im Kurs bereitgestellte Materialien. „Damit erhält das Rote Kreuz keine Gelder aus diesem Kurs und kann deshalb auch nicht zu einer Mietzahlung herangezogen werden“ nahm der Fraktionssprecher der SPD im Ortsrat, Dirk Franz Stellung. Damit solche unklaren Fälle nicht noch einmal zu irrtümlichen Mietforderungen führen, wurde die Nutzerordnung durch eine Klarstellung ergänzt. Auf Vorschlag von Frau Ruschitschka wurde verdeutlicht, dass es immer dann zu keiner Mietzahlung kommen dürfe, wenn mit dem Angebot keine „Gewinnerzielungsabsicht“ verfolgt würde.

Wahlprogramm vorgestellt

 

Mit einer Radtour wurde das Wahlprogramm der SPD Vöhrum-Eixe-Röhrse am Sonnabend, den 13. August vorgestellt. Die Tour begann und endete am Vöhrumer Bürgerhaus. Der SPD-Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters, Dirk Franz erläuterte an mehreren Stationen wesentliche Punkte des Programms. Nach einer ausgiebigen Pause in Röhrse mit Bratwurst und Getränken wechselte die Gruppe nach Eixe. „Es fehlt der Spielpatz, den es früher hier gab“ berichtete Anne Langeheine. „Wir werden uns um einen geeigneten Platz bemühen, wir brauchen jedoch einen Grundbesitzer, der ein geeignetes Grundstück an die Stadtverwaltung verpachtet“. Ein weiterer Anlass zur Sorge ist die ungewisse Zukunft der Eixer Gaststätte. Deren Saal ist ein wichtiger Versammlungsort für die Eixer Vereine, so Langeheine. Wir wollen gemeinsam mit den Vereinen an einer Lösung arbeiten.

Neben den informativen Vorträgen gab es Zeit für Fragen und Diskussionen.
 

Endlich ein Spielplatz in Röhrse

 

Eine unendlich scheinendes Geschichte fand am 17. Juni ein schönes Ende: Nach knapp 25 Jahren Suche nach einem zur Verfügung stehenden Gelände konnten 7 Röhrser Kinder das rot-weiß-gestreifte Absperrband am neuen Spielplatz durchschneiden. Damit konnten endlich die neuen Spielgeräte ausprobiert werden.

Nachdem sich die Familie Wilhelm Brandes bereit erklärt hatte, ein geeignetes Grundstück an die Stadt Peine zu verpachten, ging alles ganz schnell. Jetzt ermuntern drei Schaukeln, drei Schaukeltiere, zwei unterschiedlich große Rutschen und zwei Reckstangen die Kleinen zum Spiel. Aber auch an die größeren Kinder ist gedacht: So finden sich auf dem Platz auch zwei Fußballtore und ein Basketballkorb.

Künftig soll sich aus diesem Platz ein Mehrgenerationenspielplatz entwickeln.

Ein besonderer Ort in Vöhrum

Wenn man durch das Weidentor in den Bereich des Ökogartens der IGS eintritt, hat man sofort das Gefühl einen märchenhaften Ort zu betreten. Märchenhaft ist zumindest die Entstehungsgeschichte dieses Ortes: Basierend auf der Tatkraft und der Durchsetzungskraft der Gründerin Bettina Gube entstand dieser Bereich aus dem Gedanken eines Schulzoos. Gemeinsam mit dem Gesamtschullehrer Dirk Franz denkt Gube an ihren ersten Schulzoo an der IGS Mühlenberg in Hannover zurück. „Dort habe ich eher einen Streichelzoo für Stadtkinder aufgebaut und diesen Kindern so die Möglichkeit gegeben, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen“. „Und ich habe als Junglehrer deinen Zoo übernommen und noch ausgebaut“ erinnert sich Dirk Franz. „Nach meiner Versetzung zum Gründungsteam der IGS Peine fand sich leider kein Nachfolger mehr für diesen Zoo“ bedauert Franz.

Umso besser wirkte sich der Wechsel von Frau Gube zur IGS Peine aus. Heute ist der Tier- und Ökogarten durch die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. als Arche-Park ausgezeichnet worden. Auch das Kultusministerium honorierte die Arbeit des Ökogarten und erkannte ihn als außerschulischen Lernort für die Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Außerdem arbeitet der Ökogarten eng mit Hochschulen und Forschungsinstituten zusammen. Zusätzlich engagiert sich der Garten in der Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. So findet zum Beispiel am 5. September der Niedersächsische Schulgartentag statt. (Programm und Anmeldungen unter www.oekogarten-peine.de).

Nicht anmelden muss man sich, wenn man an einem sogenannten „Besuchersonntag teilnehmen möchte. Jeden ersten Sonntag im Monat präsentiert sich der Ökogarten für die Öffentlichkeit. Der nächste Besuchersonntag findet am 4. September statt. „Es gibt frische, selbstgemachte Kartoffelpuffer und natürlich wieder viel zu entdecken“ wirbt Bettina Gube.

Neben diesen Projekten, die überregional wirken, bietet der Ökogarten auch für die Schulen und Kindertagesstätten unserer Ortschaften viele Angebote. „Wir kooperieren eng mit Kitas und Seniorenheimen und arbeiten innerhalb einer AG mit 15 Kindern der Hainwaldschule“ berichtet Bettina Gube. Natürlich ist die Zusammenarbeit mit der IGS Peine besonders eng. So gibt es für Schulklassen die Möglichkeit ein eigenes Klassenbeet zu „beackern“, für Projekte können Tiere ausgeliehen werden und alte Kulturtechniken wie Wolle färben und spinnen können erlernt werden.

Neben all diesen Aktivitäten bietet Frau Gube auch Beratungen zur Außengeländegestaltung an. „Das wäre doch eine weitere Möglichkeit der Zusammenarbeit mit der Hainwaldschule“ merkt Dirk Franz an und dankt für das aufschlussreiche Gespräch.

10. September: Sommerfest am Bürgerhaus

Am Sonnabend, den 10. September lädt der Ortsverein der SPD Vöhrum-Eixe-Röhrse zum traditionellen Sommerfest. Ab 15.00 Uhr wird im Garten des Bürgerhauses Vöhrum zu Kaffee und Kuchen, aber auch zu Bier und Bratwurst geladen. Das Familienfest bietet wie immer viele Angebote für die Kinder. Auch der Streichelzoo des Ökogartens ist wieder mit dabei. Musikalisch begleitet wird das Fest vom Spielmannszug Vöhrum.

 

Laternenumzug der SPD

Am Donnerstag, den 13. Oktober findet der Laternenumzug des SPD-Ortsvereins Vöhrum-Eixe-Röhrse statt. Gestartet wird um 18.00 Uhr an der Kreuzung Schwicheldter Straße/Herrenfeldtstraße vor dem Kreissparkassengebäude. Ziel des Umzugs ist der Schulhof der Hainwaldschule, dort werden die Kinder nach einem Ständchen des Spielmannszuges mit einem „Betthupferl“ verabschiedet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrdienst am Wahltag

Wie gewohnt wird der Ortsverein der SPD Vöhrum-Eixe-Röhrse für in ihrer Mobilität eingeschränkte Wähler einen Fahrdienst einrichten. Falls Sie diesen Dienst in Anspruch nehmen wollen rufen Sie bitte Dirk Franz (Tel.: 22415) an und vereinbaren Sie einen Termin.